Dienstag, 11. September 2007
Heute ist mein Glueckstag. Sitz hier schon seit 1 1/2 Stunden und alles umsonst. Bilderupload nicht funktioniert und mein schoener Text is auch futsch. Naja, das is man ja gewohnt, wenn man mit Computer und dergleichen arbeitet. Haette einen schoenen Text geschrieben hier.

Die Kurzform ist: wir sind nach einer beschwerlichen 7h-Busfahrt mit 2x umsteigen gestern von Montanita ueber Jipijapa und Portoviejo nach Quevedo gekommen. Mir wurde zum ersten Mal richtig uebel. Hier ist es nix besonderes, ausser dass gestern unser angepeiltes Hotel schon geschlossen war und wir dann mit unserem Reise-Know-How-Fuehrer, der falsche Stadtplaene beinhaltet, ein neues suchen mussten. Auf dem Weg wurden wir des oefteren gewarnt, wie gefaehrlich doch die Stadt auch ist.. ein Zimmer neben unserem schaute jemand bis 5:00 fern, wurde dann von einem kraehendem Hahn abgeloest, der wiederum von einem auf dem Dach klaeffendem Hund abgeloest wurde.
Heute wollen wir noch nach Zumbahua (3500m) wo wir hoffentlich was zum schlafen finden. Von dortaus geht es dann nach Chugchiglan (3100m) wo wir uns mit Markus und Isabella treffen, die wir netterweise in Montanita kennengelernt haben und die schon mal vorgefahren sind. Dort werden wir dann voraussichtlich 3-4 Tage in den Bergen herumhirschen und auch zu einem grossen Markt schauen, der am Donnerstag in der Naehe von Pujili steigen soll! Wahrscheinlich gibt es auf den Bergen nicht viel Internetanschluesse, weshalb man von uns wohl erst wieder spaeter mal was hoeren wird! Also bis dann! Berni

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7 Tage vegetarische Aussteigerparty
auf einem huegel ueber montañita

Montañita. So neu, dass man es auf keiner Landkarte findet, so bekannt, dass man es nicht verfehlen kann. 7 Tage haben wir in dem Oertchen verbracht, ueber das man entweder Lobeshymnen oder starke Abneigung zu hoeren bekam. Mein Lieblingszitat aus einem Weblog: If you don`t like Bob Marley - don´t go there! Da koennte auch etwas wahres dran sein.
Viel mehr erschien es mir aber wie das wahr gewordene Klischeebild eines Hippie Aussteigerdorfes, das durch den Besuch ihrer Gaeste existieren kann. Vor ca 8 Jahren gegruendet, floriert der Ort, auch wenn man das in der Nachsaison nicht so spuert. Ein Pippi Langstrumpf Haus neben dem anderen - allesamt Hostals - ziehren die Strasse, Haengematten, vegatrische Gerichte, Musik aus allen Ecken und Enden und - eine spaet entdeckte Koriositaet - ein riesenhafter Traumfaenger beschuetzt dieses (wirklich sehr sichere) Dorf. Unsere Gedanken drehen sich um wichtige Entscheidungen - etwa: nehmen wir lieber die biodynamisch erzeugte Whole-Meal Lasagne oder doch das exotische Meeresfruechtemitcocossaft Pendant? Bob Marley oder Radiohead?
Im Sommer und an den Wochenenden verwandeln sich die Strassen in die Partyhoelle. Montañita hat in Ecuador einen "schlechten" (Party..) Ruf - deshalb ist es auch so anziehend und neben verschiedenen Rasterman machen auch fette ecuadorianische Ponsenwaegen ihr Stelldichein.
Wir sind eine Woche geblieben - Sprachschule und Surfen. Und endlich sich auf einen Ort einlassen, Menschen kennenlernen. Ich habe es genossen, auch wenn es jetzt Zeit wurde, ihn zu verlassen, wuerde ich, falls es fuer mich etwas zu tun gaebe, laenger dort bleiben.
laura

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