Samstag, 20. Oktober 2007
Ankunft in die Bergsteigermetropole
holzbauer, 05:26h
Doch von Dienstag auf Mittwoch (17.Okt) haben wir es geschafft: unser eher fein ausgestattete Bus von "Movil-Tours" fuhr uns in dieser nacht auf 3000m direkt zwischen Cordillera Blanca und der der Cordillera Negra mit all ihren 6000ern.
Die Busfahrt waer ja pasabel gewesen, doch hab ich aus irgendeinem Grund zum dritten mal "Ceviche" (roher Fisch und Nationalvorspeise) in Huanchako gegessen, weil es im Menue nur dreissig Eurocent mehr gekostet hat. Tja, natuerlich zum dritten mal totale Magenverstimmung. Dann hab ich ja die tollen Panoramafenster im Bus ausgesucht. 2. Stock ganz vorne.. Super? Tja, es war eh Nacht, nicht viel gesehen, dafuer eextreeeeem kalt. Und dann wieder 3000m in die Hoehe. Hat auch wieder was ausgemacht: man spuert es echt. Nach 2 Wochen hat der Koerper anscheinen schon wieder alle zusaetzlichen roten Blutkoerperchen abgebaut, sodass man sich wieder von vorne an die Hoehenmeter gewohenen muss...
Das Hostal-Suchen in der Frueh gestaltete sich dementsprechend: ich war mir fast sicher auf dem Weg irgendwo hinzukotzen... Wir haben schliesslich ein ganz gutes gefunden, 5 Dollar die Nacht, Kueche und sogar KabelTV... eigentlich ganz passabel.
Die Busfahrt waer ja pasabel gewesen, doch hab ich aus irgendeinem Grund zum dritten mal "Ceviche" (roher Fisch und Nationalvorspeise) in Huanchako gegessen, weil es im Menue nur dreissig Eurocent mehr gekostet hat. Tja, natuerlich zum dritten mal totale Magenverstimmung. Dann hab ich ja die tollen Panoramafenster im Bus ausgesucht. 2. Stock ganz vorne.. Super? Tja, es war eh Nacht, nicht viel gesehen, dafuer eextreeeeem kalt. Und dann wieder 3000m in die Hoehe. Hat auch wieder was ausgemacht: man spuert es echt. Nach 2 Wochen hat der Koerper anscheinen schon wieder alle zusaetzlichen roten Blutkoerperchen abgebaut, sodass man sich wieder von vorne an die Hoehenmeter gewohenen muss...
Das Hostal-Suchen in der Frueh gestaltete sich dementsprechend: ich war mir fast sicher auf dem Weg irgendwo hinzukotzen... Wir haben schliesslich ein ganz gutes gefunden, 5 Dollar die Nacht, Kueche und sogar KabelTV... eigentlich ganz passabel.
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Doch noch mal n Tag am Meer
holzbauer, 05:16h
In Trujillo wieder das gleiche Spiel: der Nachtbus nach Huaraz wieder ausgebucht. Okay dacht ich mir.. dann halt ne Nacht nach Huanchaco, dem Ort, in dem wir uns schon mal 30min aufgehalten haben im Rahmen unserer archaeologischen Tour vor mehr als einem Monat..
Das ist der Surferort, von dem ich schon mal geschrieben habe. Nun wuerde ich doch noch mal zum Surfen kommen!!! - Doch vor lauter Unstimmigkeiten dem weiteren Verlaufes unserer Reise wegen, kam ich leider um diese Chance... Jedoch waren die Wellen zu dieser Zeit eh nicht so der Hammer.... Auf jeden Fall ab ich die "Indigen Surfschool" aufgesucht, in der Julia (eine fluechtig bekannte Innsbruckerin) 2 ganze Semester gewohnt hat und die schoenen Gruesse ausgerichtet. Besitzer Jack haett mir ja gern ein Board ausgeliehen und mir den Mund waessrig gemacht, die Zeit reichte aber leider nicht mehr. (Sein Bruder sei die Nummer Eins in Peru..)
Das Hostal "Naylamp" (wieder mal von Schweizern gefuehrt..) war preiswert und fein, leider befanden wir uns dort anscheinend grad ziemlich ganz genau in der absoluten Nebensaison, sodass saemtliche Renovierungsarbeiten ab 9:00 morgens starteten..
Das ist der Surferort, von dem ich schon mal geschrieben habe. Nun wuerde ich doch noch mal zum Surfen kommen!!! - Doch vor lauter Unstimmigkeiten dem weiteren Verlaufes unserer Reise wegen, kam ich leider um diese Chance... Jedoch waren die Wellen zu dieser Zeit eh nicht so der Hammer.... Auf jeden Fall ab ich die "Indigen Surfschool" aufgesucht, in der Julia (eine fluechtig bekannte Innsbruckerin) 2 ganze Semester gewohnt hat und die schoenen Gruesse ausgerichtet. Besitzer Jack haett mir ja gern ein Board ausgeliehen und mir den Mund waessrig gemacht, die Zeit reichte aber leider nicht mehr. (Sein Bruder sei die Nummer Eins in Peru..)
Das Hostal "Naylamp" (wieder mal von Schweizern gefuehrt..) war preiswert und fein, leider befanden wir uns dort anscheinend grad ziemlich ganz genau in der absoluten Nebensaison, sodass saemtliche Renovierungsarbeiten ab 9:00 morgens starteten..
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Verkehrsknoten
holzbauer, 05:01h
.. Doch dann kamen wir drauf, dass am Sonntag ziemlich viel Leute herumfahren bzw. dass grad alle S chulen ihre Exkursionen starten usw..
Die 2 Direktbusse nach Huaraz waren sowieso voll, jedoch auch alle Busse nach Trujillo, dass ja wenigstens die halbe Strecke gewesen waere. Naja, dann halt ne Nacht in Piura und morgen weiter haben wir uns dann gedacht. Das Hostal war teuer und uebel, das Essen im Chifa (chinesisches Restaurant) hat mir ausserdem nicht geschmeckt und der Taxler hat uns voll abgezockt. Schnell weg aus dieser 300.000-Einwohner Stadt, wieder mal Provinzhauptstadt dieser Region ganz im Norden Perus. Aber mehr Verkehrsknotenpunkt als interessant zum Besichtigen...
Die 2 Direktbusse nach Huaraz waren sowieso voll, jedoch auch alle Busse nach Trujillo, dass ja wenigstens die halbe Strecke gewesen waere. Naja, dann halt ne Nacht in Piura und morgen weiter haben wir uns dann gedacht. Das Hostal war teuer und uebel, das Essen im Chifa (chinesisches Restaurant) hat mir ausserdem nicht geschmeckt und der Taxler hat uns voll abgezockt. Schnell weg aus dieser 300.000-Einwohner Stadt, wieder mal Provinzhauptstadt dieser Region ganz im Norden Perus. Aber mehr Verkehrsknotenpunkt als interessant zum Besichtigen...
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Imagefilm, Fussball und Abschied
holzbauer, 04:54h
Hmm. die letzten 2 Tage in der Gegend: 12. - 14. Okt. wieder in Vilcabamba. Wir haeben also in 1 1/2 Tagen einen sehr wilden kurzen Image-clip fuer die Farm zusammengebastelt. Geschnitten in einem der wildesten Schnittprogramme ever. (ich hab dessen Namen schon verdraengt) Das Material lieferte meine zuverlassige, hart erprobte, kleine 1Chip Panasonic GS3. Noch scheint es der Sohn des Google-Besitzers noch nicht auf die neue Website gestellt zu haben, sollte aber bald so weit sein.. uuaaaarrgh!
Uuunnd: ein weiteres Spiel der Qualifikation fuer den Suedamerika Cup: Ecuador verlor leider 0:1 gegen Venezuela... Viele Leute in der kleinen 2Zimmer-Aussteiger-Zentrale fuer die umliegenden Farmen mit grossem Fernseher... (Uebrigens spielen die grad wie wild, staendig sind andere Games - die spielen hier aber richtig schnell und gut - richtig unterhaltsam zum anschaun! - wenn es nur Laura ein wenig mehr interessieren wuerde..)
Mich plagten hier meine ca. 120 Mosqitostiche sehr hart. (Leider wirklich kein Scherz..) Die hab ich mir zum groessten Teil am ersten Abend auf der Farm eingefangen. Da ich irgendwie zuviele Histamine oder was produzierte, (Hat mir Tina so erklaert, sowas wie ne allergische Reaktion) juckten sie besonders, so dass ich mir die Fuesse blutig kratzte.. Wenigstens gibt es hier anscheinend keine Malaria...
Dann hatten wir vor, so ziemlich direkt ueber die Grenze ach Piura zu fahren um gleich drauf einen ca. 15h-Nachtbus nach Huaraz zu bekommen......
Uuunnd: ein weiteres Spiel der Qualifikation fuer den Suedamerika Cup: Ecuador verlor leider 0:1 gegen Venezuela... Viele Leute in der kleinen 2Zimmer-Aussteiger-Zentrale fuer die umliegenden Farmen mit grossem Fernseher... (Uebrigens spielen die grad wie wild, staendig sind andere Games - die spielen hier aber richtig schnell und gut - richtig unterhaltsam zum anschaun! - wenn es nur Laura ein wenig mehr interessieren wuerde..)
Mich plagten hier meine ca. 120 Mosqitostiche sehr hart. (Leider wirklich kein Scherz..) Die hab ich mir zum groessten Teil am ersten Abend auf der Farm eingefangen. Da ich irgendwie zuviele Histamine oder was produzierte, (Hat mir Tina so erklaert, sowas wie ne allergische Reaktion) juckten sie besonders, so dass ich mir die Fuesse blutig kratzte.. Wenigstens gibt es hier anscheinend keine Malaria...
Dann hatten wir vor, so ziemlich direkt ueber die Grenze ach Piura zu fahren um gleich drauf einen ca. 15h-Nachtbus nach Huaraz zu bekommen......
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Caca de Vaca!
holzbauer, 04:34h
Nachhaltige Landwirtschaft, Arbeiterleben und Hippielife. Rupert, ein in Quito angetroffener Schotte, hatte uns die Adresse einer Farm gegeben, die dies alles beinhalten sollte, was uns wiederum magisch anzog. Dies Farm wollte aufgrund akuter Ueberbevoelkerung uns aber nicht und so sind wir ueber Umwege zu der ominoesen Fincha (Farm) von Tina Namens Never Never Farm gekommen. Das hinkommen war denn nicht so einfach, denn nach der 4stuendigen Suche nach dem Verbleib von Tina wollten wir schon aufgeben, aber die Farm gab uns nicht auf und wir wurden gefunden ;)
Eine Cambionetta brachte uns zu der nicht allzuweit von Vilcabamba entfernten 30jaehrigen Autokraxn, die ordentlich Mannes- bzw. Frauenstaerke brauchte um geritten zu werden. Am Ende wartete wiederum ein Pferd, das unsere Mochilas abnahm und wir schweben durch die Nacht in einem von braunen Bergen umrundeten gruenen Tal.
Dort blieben wir dann auch gleich fuer eine ganze Woche. Tina hat vor 10 jahren diese Farm gegruendet, die seither im Aufbau begriffen ist. Alles ist voller Baeume und Tiere. Papayas, Ananas, Kaffee, Orangen, Mandarinen, Yuka, und jede Menge anderer Fruechte, die ich noch nie in meinem Leben gesehen haben wachsen hier wild. Es gibt keinen Strom, kein Warmwasser, aber jede Menge Essen.
Im Moment waren gerade 5 Voluntaere auf der Farm (WWOOF).
So finden wir uns dann irgendwo im Nirgendwo harmonisch Kuhscheisse sammeln (guter Duenger!!), Ziegengehaege bauen, Holzbretter tragen und viele viele exotische Dinge kochen und Heilpflanzen bewundern.
Das Salz geht aus und ich reite 1,5 STunden in das naechste Minidorf , mir ist nach duschen - ich springe in den Fluss oder watschle eine Stunde im Bach zum Wasserfall...
Jetzt sind wir noch immer in Vilcabamba, schneiden einen schnell an einem Nachmittag gemachten Kurzclip fuer Tina, den ihr hier finden koennt.
Eine Cambionetta brachte uns zu der nicht allzuweit von Vilcabamba entfernten 30jaehrigen Autokraxn, die ordentlich Mannes- bzw. Frauenstaerke brauchte um geritten zu werden. Am Ende wartete wiederum ein Pferd, das unsere Mochilas abnahm und wir schweben durch die Nacht in einem von braunen Bergen umrundeten gruenen Tal.
Dort blieben wir dann auch gleich fuer eine ganze Woche. Tina hat vor 10 jahren diese Farm gegruendet, die seither im Aufbau begriffen ist. Alles ist voller Baeume und Tiere. Papayas, Ananas, Kaffee, Orangen, Mandarinen, Yuka, und jede Menge anderer Fruechte, die ich noch nie in meinem Leben gesehen haben wachsen hier wild. Es gibt keinen Strom, kein Warmwasser, aber jede Menge Essen.
Im Moment waren gerade 5 Voluntaere auf der Farm (WWOOF).
So finden wir uns dann irgendwo im Nirgendwo harmonisch Kuhscheisse sammeln (guter Duenger!!), Ziegengehaege bauen, Holzbretter tragen und viele viele exotische Dinge kochen und Heilpflanzen bewundern.
Das Salz geht aus und ich reite 1,5 STunden in das naechste Minidorf , mir ist nach duschen - ich springe in den Fluss oder watschle eine Stunde im Bach zum Wasserfall...
Jetzt sind wir noch immer in Vilcabamba, schneiden einen schnell an einem Nachmittag gemachten Kurzclip fuer Tina, den ihr hier finden koennt.
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