Samstag, 25. August 2007
Erwacht ---CHooosé Louwi and Berni
2 Tage haben wir jetzt glaube ich geschlafen. Trotz Besichtigungen und Surfen (Boerni) und viel viel nochvielmehr Essen! Dass wir innerhalb unserer schlafwandlerischen Taetigkeiten halb Lima gesehen haben, dafuer hat unser Silly Cool Peruano Chhhhhosé gesorgt, der uns mittlerweile adoptiert hat ;)



Gleich am Anfang fanden wir uns mit ihm im Nobelrestaurantschuppen von Lima wieder. Buffet..... 6 Gaenga haben wir geschafftt (inkl. exklusivem Muschlzeugs und Shrimps und Sushi und und und....) Ich kam mir schrecklich prepotent vor....
Ja und seither schifft er uns herum und gibt uns beste Tipps ueber die Orte der Stadt, in der gerade Novemberwetter vorherrscht. Das heisst: Es ist sehr kalt, ich trage all meine Pullis und die lange Unterflatte unter der Jean uebereinander und rolle so stetig durch den Niesel - Sonne: was ist das?
Interessant zeigt sich hier vor allem die Identitaetsfrage---- Peru ist ein Mixpot, bei dem die Herkunft der einzelnen Bevoelkerungsmitglieder sehr stark present ist. Latino oder Indigen - das hat viel Macht ueber das Millieu, in dem du dein Leben bestreiten wirst.
Es gibt sehr viele, sehr arme Menschen (1/4 der Kinder ist unterernaehrt), aber ein 1/10 der Bevoelkerung ist auch sehr reich. Dabei habe ich einen kleinen Unterschied in dem, wie das Geld angelegt wird, zu Europa bemerkt. Hier ist Arbeitskraft sehr guenstig und der "imperalistische" Lebensstil - mit vielen Angestellten noch relativ gegenwaertig. So - nach Berichten von José zufolge - haben reiche Familien immer viele viele Angestellten.
Dass Arbeitskraft hier sehr guenstig ist, faellt auch bei der gnadenlosen Ueberbesetzung saemtlicher Stellen auf. Du gehst in ein Geschaeft und siehst ca. 10 Angestellte herumstehen, selbiges in Restaurants etc.
Wie dies in den Armenvierteln aussieht, kann ich nicht sagen. Touristen besuchen hier 2, maximal 3 Bezirke der Stadt: Miraflorens und das Zentrum. Das sind auch die sicheren Bereiche der Stadt. Man bekommt alles zu kaufen, kann auch immer wieder mal auf Englisch bestellen und ist von Polizistenhorden umstellt. Faehrt man von einem Punkt zum naechsten, sieht man aus dem Taxi aermere Gegenden - und weniger Latinos....

Und noch etwas zu den Menschen, die ich bisher getroffen habe: Alle waren unheimlich nett und jeder ist fuer mich wie ein Puzzelstein im Begreifen dieser Welt hier.(die ich nicht begreifen kann, denn dafuer muss ich erst ihre STrukturen kennenlernen) Auch wenn mein Spanisch nicht gerade das feinste ist, sprechen sie mit mir, hoeren nicht - wie in Spanien - auf, sondern sind unheimlich ....ja, ich weiss nicht - genial?
José sagt zwar, sie tun das vor allem, weil ich aussehe "like a pequeña puppet", aber ich glaub es ist nicht nur meine europaeische Nase ;) Jetzt sehn wir mal, wies woanders ist. Heute bleiben wir noch hier und schlafen bei einem Oesterreicher im STudentenheim, dann werden wir weiterziehen, wohin, liegt derweilen noch in den Sternen...eine Sprachschule suchen auf alle Faelle.
Denk an Euch, meine Lieben!
besos
laura


PS: Unsere oesterreichischen Handys funktionieren in Suedamerika nicht, hab mir aber ein Peruanisches zugelegt. Die Nummer: 0051 197691716

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ist ja ein netter einstieg
Na Ihr zwei Abteuerer, der erste Schritt ist ja gut geglückt,
ich hoffe es läuft weiter alles gut. In die südamerikanische
Mentalität muss man sich langsam einleben, aber ich glaube wenn man sie einmal inhaliert hat kann man sie
fast nicht mehr hergeben. Zumindest geht es mir so, wenn ich die Bücher von Gabriel Garcia Marquez lese.

Also viel glück für die nächsten Tage und Blogger´t regelemäßig damit man weiß wo Ihr euch gerade seid.

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