Dienstag, 9. Oktober 2007
3 Naechte Cuenca
Also hier mal der erste von einigen Nachtraegen: (verfasst vom "Mann fuer die Fakten": Herr Stachliger alias Boerns.

Cuenca fand vom 3. Okt - 6. Okt statt...

Hier waren wir mit unserer Bekanntschaft Maike unterwegs: haben in 2 verschiedenen Hostals gwohnt (weil den Maedels der Tzp vom ersten doch sooo unsympatisch war) und uns bei einem Abendessen sogar wieder mal sehr gscheiden Durchfall eingefangen. Es gibt hier nen sehr interessanten Nationalpark in der Naehe den wir besucht haben: Anscheinend ueber 100 Vogelarten, die es nur hier anzutreffen gibt: gesehen haben wir nicht so viele, dafuer hatten wir wieder ne kleine Bergtour mit altbekannten ecuadorianischen Wegmarkierungen und den daraus resultierenden abenteuerlichen Abstiegen..

Maike wurde in Cuenca zudem am letzten Tag der Rucksack gestohlen. Aber sonst ne recht feine Stadt, die uns recht gut in Erinnerung bleiben wird - hier bekam ich naemlich auch eine Huehnersuppe mit zwei ganzen Huehnerfuessen serviert, no me gusta! :)

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Samstag, 6. Oktober 2007
Teufelsnasenbohrer
"Nariz del Diablo" - so lautet der spektakulaere Name des funktionstuechtigen Teiles der ehemaligen Bahnstrecke zwischen Riobamba und Guayaquil der 4 Mal die Woche etliche Touristen anzieht, die dann mit Ellbogentechnik um die besten Plaeze der impulsanten Fahrt ringen. Und so stehen auch wir puenktlich um 6, nach 4 STunden Schlaf und einem 5 min Fruehstueck im Bahnhofshostal vor dem Ticketschalter und versuchen die taktisch beste Stelle fuer den Einstieg in die Bahn zu finden. Sie faehrt ein und wir haben schon verloren. 1 Meter zu weit links gestanden und alle Plaetze auf der "guten" rechten Seite waren weg. Der Versuch den Wagon zu wechseln endet im Verlust unserer zwei Linksplaetz und wir verbringen die Reise auf zwei Individualminiplaetzen, deren Popoausbaeulung nicht so ergonomisch ist wie sie nach all den Jahren sein sollte. Dann kommt die Fahrt. Mit 20kmH tuckern wir durch die Landschaft. Nett, ja...aber wo ist nun diiie Teufelsnase. Wir tuckern weiter. 4 STunden. Immer noch nichts spannendes. Zwei mal werden wir hinausgestossen und unser Zug verwandelt sich in eine FujiCanonhorde, die wie versessen die schuhlose Bevoelkerung ablichetet, die wiederum jeweils einen Dollercito will. Mir ist schlecht. Wieder steigen wir aus und nun endlich erfahren wir, dass der Berg neben uns die Teufelsnase ist. Ja, toll. Alle packen ihre Kameras aus und "Blitz". Ich freu mich endlich auszusteigen. 20 Min Pause und mit dem Bus nach Cuenca...waehrend alle schlafen beobachte ich die spannende Kurvenstrasse.
al blume
Blume

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