Samstag, 20. Oktober 2007
Ankunft in die Bergsteigermetropole
holzbauer, 05:26h
Doch von Dienstag auf Mittwoch (17.Okt) haben wir es geschafft: unser eher fein ausgestattete Bus von "Movil-Tours" fuhr uns in dieser nacht auf 3000m direkt zwischen Cordillera Blanca und der der Cordillera Negra mit all ihren 6000ern.
Die Busfahrt waer ja pasabel gewesen, doch hab ich aus irgendeinem Grund zum dritten mal "Ceviche" (roher Fisch und Nationalvorspeise) in Huanchako gegessen, weil es im Menue nur dreissig Eurocent mehr gekostet hat. Tja, natuerlich zum dritten mal totale Magenverstimmung. Dann hab ich ja die tollen Panoramafenster im Bus ausgesucht. 2. Stock ganz vorne.. Super? Tja, es war eh Nacht, nicht viel gesehen, dafuer eextreeeeem kalt. Und dann wieder 3000m in die Hoehe. Hat auch wieder was ausgemacht: man spuert es echt. Nach 2 Wochen hat der Koerper anscheinen schon wieder alle zusaetzlichen roten Blutkoerperchen abgebaut, sodass man sich wieder von vorne an die Hoehenmeter gewohenen muss...
Das Hostal-Suchen in der Frueh gestaltete sich dementsprechend: ich war mir fast sicher auf dem Weg irgendwo hinzukotzen... Wir haben schliesslich ein ganz gutes gefunden, 5 Dollar die Nacht, Kueche und sogar KabelTV... eigentlich ganz passabel.
Die Busfahrt waer ja pasabel gewesen, doch hab ich aus irgendeinem Grund zum dritten mal "Ceviche" (roher Fisch und Nationalvorspeise) in Huanchako gegessen, weil es im Menue nur dreissig Eurocent mehr gekostet hat. Tja, natuerlich zum dritten mal totale Magenverstimmung. Dann hab ich ja die tollen Panoramafenster im Bus ausgesucht. 2. Stock ganz vorne.. Super? Tja, es war eh Nacht, nicht viel gesehen, dafuer eextreeeeem kalt. Und dann wieder 3000m in die Hoehe. Hat auch wieder was ausgemacht: man spuert es echt. Nach 2 Wochen hat der Koerper anscheinen schon wieder alle zusaetzlichen roten Blutkoerperchen abgebaut, sodass man sich wieder von vorne an die Hoehenmeter gewohenen muss...
Das Hostal-Suchen in der Frueh gestaltete sich dementsprechend: ich war mir fast sicher auf dem Weg irgendwo hinzukotzen... Wir haben schliesslich ein ganz gutes gefunden, 5 Dollar die Nacht, Kueche und sogar KabelTV... eigentlich ganz passabel.
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Doch noch mal n Tag am Meer
holzbauer, 05:16h
In Trujillo wieder das gleiche Spiel: der Nachtbus nach Huaraz wieder ausgebucht. Okay dacht ich mir.. dann halt ne Nacht nach Huanchaco, dem Ort, in dem wir uns schon mal 30min aufgehalten haben im Rahmen unserer archaeologischen Tour vor mehr als einem Monat..
Das ist der Surferort, von dem ich schon mal geschrieben habe. Nun wuerde ich doch noch mal zum Surfen kommen!!! - Doch vor lauter Unstimmigkeiten dem weiteren Verlaufes unserer Reise wegen, kam ich leider um diese Chance... Jedoch waren die Wellen zu dieser Zeit eh nicht so der Hammer.... Auf jeden Fall ab ich die "Indigen Surfschool" aufgesucht, in der Julia (eine fluechtig bekannte Innsbruckerin) 2 ganze Semester gewohnt hat und die schoenen Gruesse ausgerichtet. Besitzer Jack haett mir ja gern ein Board ausgeliehen und mir den Mund waessrig gemacht, die Zeit reichte aber leider nicht mehr. (Sein Bruder sei die Nummer Eins in Peru..)
Das Hostal "Naylamp" (wieder mal von Schweizern gefuehrt..) war preiswert und fein, leider befanden wir uns dort anscheinend grad ziemlich ganz genau in der absoluten Nebensaison, sodass saemtliche Renovierungsarbeiten ab 9:00 morgens starteten..
Das ist der Surferort, von dem ich schon mal geschrieben habe. Nun wuerde ich doch noch mal zum Surfen kommen!!! - Doch vor lauter Unstimmigkeiten dem weiteren Verlaufes unserer Reise wegen, kam ich leider um diese Chance... Jedoch waren die Wellen zu dieser Zeit eh nicht so der Hammer.... Auf jeden Fall ab ich die "Indigen Surfschool" aufgesucht, in der Julia (eine fluechtig bekannte Innsbruckerin) 2 ganze Semester gewohnt hat und die schoenen Gruesse ausgerichtet. Besitzer Jack haett mir ja gern ein Board ausgeliehen und mir den Mund waessrig gemacht, die Zeit reichte aber leider nicht mehr. (Sein Bruder sei die Nummer Eins in Peru..)
Das Hostal "Naylamp" (wieder mal von Schweizern gefuehrt..) war preiswert und fein, leider befanden wir uns dort anscheinend grad ziemlich ganz genau in der absoluten Nebensaison, sodass saemtliche Renovierungsarbeiten ab 9:00 morgens starteten..
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Verkehrsknoten
holzbauer, 05:01h
.. Doch dann kamen wir drauf, dass am Sonntag ziemlich viel Leute herumfahren bzw. dass grad alle S chulen ihre Exkursionen starten usw..
Die 2 Direktbusse nach Huaraz waren sowieso voll, jedoch auch alle Busse nach Trujillo, dass ja wenigstens die halbe Strecke gewesen waere. Naja, dann halt ne Nacht in Piura und morgen weiter haben wir uns dann gedacht. Das Hostal war teuer und uebel, das Essen im Chifa (chinesisches Restaurant) hat mir ausserdem nicht geschmeckt und der Taxler hat uns voll abgezockt. Schnell weg aus dieser 300.000-Einwohner Stadt, wieder mal Provinzhauptstadt dieser Region ganz im Norden Perus. Aber mehr Verkehrsknotenpunkt als interessant zum Besichtigen...
Die 2 Direktbusse nach Huaraz waren sowieso voll, jedoch auch alle Busse nach Trujillo, dass ja wenigstens die halbe Strecke gewesen waere. Naja, dann halt ne Nacht in Piura und morgen weiter haben wir uns dann gedacht. Das Hostal war teuer und uebel, das Essen im Chifa (chinesisches Restaurant) hat mir ausserdem nicht geschmeckt und der Taxler hat uns voll abgezockt. Schnell weg aus dieser 300.000-Einwohner Stadt, wieder mal Provinzhauptstadt dieser Region ganz im Norden Perus. Aber mehr Verkehrsknotenpunkt als interessant zum Besichtigen...
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Imagefilm, Fussball und Abschied
holzbauer, 04:54h
Hmm. die letzten 2 Tage in der Gegend: 12. - 14. Okt. wieder in Vilcabamba. Wir haeben also in 1 1/2 Tagen einen sehr wilden kurzen Image-clip fuer die Farm zusammengebastelt. Geschnitten in einem der wildesten Schnittprogramme ever. (ich hab dessen Namen schon verdraengt) Das Material lieferte meine zuverlassige, hart erprobte, kleine 1Chip Panasonic GS3. Noch scheint es der Sohn des Google-Besitzers noch nicht auf die neue Website gestellt zu haben, sollte aber bald so weit sein.. uuaaaarrgh!
Uuunnd: ein weiteres Spiel der Qualifikation fuer den Suedamerika Cup: Ecuador verlor leider 0:1 gegen Venezuela... Viele Leute in der kleinen 2Zimmer-Aussteiger-Zentrale fuer die umliegenden Farmen mit grossem Fernseher... (Uebrigens spielen die grad wie wild, staendig sind andere Games - die spielen hier aber richtig schnell und gut - richtig unterhaltsam zum anschaun! - wenn es nur Laura ein wenig mehr interessieren wuerde..)
Mich plagten hier meine ca. 120 Mosqitostiche sehr hart. (Leider wirklich kein Scherz..) Die hab ich mir zum groessten Teil am ersten Abend auf der Farm eingefangen. Da ich irgendwie zuviele Histamine oder was produzierte, (Hat mir Tina so erklaert, sowas wie ne allergische Reaktion) juckten sie besonders, so dass ich mir die Fuesse blutig kratzte.. Wenigstens gibt es hier anscheinend keine Malaria...
Dann hatten wir vor, so ziemlich direkt ueber die Grenze ach Piura zu fahren um gleich drauf einen ca. 15h-Nachtbus nach Huaraz zu bekommen......
Uuunnd: ein weiteres Spiel der Qualifikation fuer den Suedamerika Cup: Ecuador verlor leider 0:1 gegen Venezuela... Viele Leute in der kleinen 2Zimmer-Aussteiger-Zentrale fuer die umliegenden Farmen mit grossem Fernseher... (Uebrigens spielen die grad wie wild, staendig sind andere Games - die spielen hier aber richtig schnell und gut - richtig unterhaltsam zum anschaun! - wenn es nur Laura ein wenig mehr interessieren wuerde..)
Mich plagten hier meine ca. 120 Mosqitostiche sehr hart. (Leider wirklich kein Scherz..) Die hab ich mir zum groessten Teil am ersten Abend auf der Farm eingefangen. Da ich irgendwie zuviele Histamine oder was produzierte, (Hat mir Tina so erklaert, sowas wie ne allergische Reaktion) juckten sie besonders, so dass ich mir die Fuesse blutig kratzte.. Wenigstens gibt es hier anscheinend keine Malaria...
Dann hatten wir vor, so ziemlich direkt ueber die Grenze ach Piura zu fahren um gleich drauf einen ca. 15h-Nachtbus nach Huaraz zu bekommen......
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Caca de Vaca!
holzbauer, 04:34h
Nachhaltige Landwirtschaft, Arbeiterleben und Hippielife. Rupert, ein in Quito angetroffener Schotte, hatte uns die Adresse einer Farm gegeben, die dies alles beinhalten sollte, was uns wiederum magisch anzog. Dies Farm wollte aufgrund akuter Ueberbevoelkerung uns aber nicht und so sind wir ueber Umwege zu der ominoesen Fincha (Farm) von Tina Namens Never Never Farm gekommen. Das hinkommen war denn nicht so einfach, denn nach der 4stuendigen Suche nach dem Verbleib von Tina wollten wir schon aufgeben, aber die Farm gab uns nicht auf und wir wurden gefunden ;)
Eine Cambionetta brachte uns zu der nicht allzuweit von Vilcabamba entfernten 30jaehrigen Autokraxn, die ordentlich Mannes- bzw. Frauenstaerke brauchte um geritten zu werden. Am Ende wartete wiederum ein Pferd, das unsere Mochilas abnahm und wir schweben durch die Nacht in einem von braunen Bergen umrundeten gruenen Tal.
Dort blieben wir dann auch gleich fuer eine ganze Woche. Tina hat vor 10 jahren diese Farm gegruendet, die seither im Aufbau begriffen ist. Alles ist voller Baeume und Tiere. Papayas, Ananas, Kaffee, Orangen, Mandarinen, Yuka, und jede Menge anderer Fruechte, die ich noch nie in meinem Leben gesehen haben wachsen hier wild. Es gibt keinen Strom, kein Warmwasser, aber jede Menge Essen.
Im Moment waren gerade 5 Voluntaere auf der Farm (WWOOF).
So finden wir uns dann irgendwo im Nirgendwo harmonisch Kuhscheisse sammeln (guter Duenger!!), Ziegengehaege bauen, Holzbretter tragen und viele viele exotische Dinge kochen und Heilpflanzen bewundern.
Das Salz geht aus und ich reite 1,5 STunden in das naechste Minidorf , mir ist nach duschen - ich springe in den Fluss oder watschle eine Stunde im Bach zum Wasserfall...
Jetzt sind wir noch immer in Vilcabamba, schneiden einen schnell an einem Nachmittag gemachten Kurzclip fuer Tina, den ihr hier finden koennt.
Eine Cambionetta brachte uns zu der nicht allzuweit von Vilcabamba entfernten 30jaehrigen Autokraxn, die ordentlich Mannes- bzw. Frauenstaerke brauchte um geritten zu werden. Am Ende wartete wiederum ein Pferd, das unsere Mochilas abnahm und wir schweben durch die Nacht in einem von braunen Bergen umrundeten gruenen Tal.
Dort blieben wir dann auch gleich fuer eine ganze Woche. Tina hat vor 10 jahren diese Farm gegruendet, die seither im Aufbau begriffen ist. Alles ist voller Baeume und Tiere. Papayas, Ananas, Kaffee, Orangen, Mandarinen, Yuka, und jede Menge anderer Fruechte, die ich noch nie in meinem Leben gesehen haben wachsen hier wild. Es gibt keinen Strom, kein Warmwasser, aber jede Menge Essen.
Im Moment waren gerade 5 Voluntaere auf der Farm (WWOOF).
So finden wir uns dann irgendwo im Nirgendwo harmonisch Kuhscheisse sammeln (guter Duenger!!), Ziegengehaege bauen, Holzbretter tragen und viele viele exotische Dinge kochen und Heilpflanzen bewundern.
Das Salz geht aus und ich reite 1,5 STunden in das naechste Minidorf , mir ist nach duschen - ich springe in den Fluss oder watschle eine Stunde im Bach zum Wasserfall...
Jetzt sind wir noch immer in Vilcabamba, schneiden einen schnell an einem Nachmittag gemachten Kurzclip fuer Tina, den ihr hier finden koennt.
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Dienstag, 9. Oktober 2007
3 Naechte Cuenca
holzbauer, 00:58h
Also hier mal der erste von einigen Nachtraegen: (verfasst vom "Mann fuer die Fakten": Herr Stachliger alias Boerns.
Cuenca fand vom 3. Okt - 6. Okt statt...
Hier waren wir mit unserer Bekanntschaft Maike unterwegs: haben in 2 verschiedenen Hostals gwohnt (weil den Maedels der Tzp vom ersten doch sooo unsympatisch war) und uns bei einem Abendessen sogar wieder mal sehr gscheiden Durchfall eingefangen. Es gibt hier nen sehr interessanten Nationalpark in der Naehe den wir besucht haben: Anscheinend ueber 100 Vogelarten, die es nur hier anzutreffen gibt: gesehen haben wir nicht so viele, dafuer hatten wir wieder ne kleine Bergtour mit altbekannten ecuadorianischen Wegmarkierungen und den daraus resultierenden abenteuerlichen Abstiegen..
Maike wurde in Cuenca zudem am letzten Tag der Rucksack gestohlen. Aber sonst ne recht feine Stadt, die uns recht gut in Erinnerung bleiben wird - hier bekam ich naemlich auch eine Huehnersuppe mit zwei ganzen Huehnerfuessen serviert, no me gusta! :)
Cuenca fand vom 3. Okt - 6. Okt statt...
Hier waren wir mit unserer Bekanntschaft Maike unterwegs: haben in 2 verschiedenen Hostals gwohnt (weil den Maedels der Tzp vom ersten doch sooo unsympatisch war) und uns bei einem Abendessen sogar wieder mal sehr gscheiden Durchfall eingefangen. Es gibt hier nen sehr interessanten Nationalpark in der Naehe den wir besucht haben: Anscheinend ueber 100 Vogelarten, die es nur hier anzutreffen gibt: gesehen haben wir nicht so viele, dafuer hatten wir wieder ne kleine Bergtour mit altbekannten ecuadorianischen Wegmarkierungen und den daraus resultierenden abenteuerlichen Abstiegen..
Maike wurde in Cuenca zudem am letzten Tag der Rucksack gestohlen. Aber sonst ne recht feine Stadt, die uns recht gut in Erinnerung bleiben wird - hier bekam ich naemlich auch eine Huehnersuppe mit zwei ganzen Huehnerfuessen serviert, no me gusta! :)
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Samstag, 6. Oktober 2007
Teufelsnasenbohrer
holzbauer, 07:51h
"Nariz del Diablo" - so lautet der spektakulaere Name des funktionstuechtigen Teiles der ehemaligen Bahnstrecke zwischen Riobamba und Guayaquil der 4 Mal die Woche etliche Touristen anzieht, die dann mit Ellbogentechnik um die besten Plaeze der impulsanten Fahrt ringen. Und so stehen auch wir puenktlich um 6, nach 4 STunden Schlaf und einem 5 min Fruehstueck im Bahnhofshostal vor dem Ticketschalter und versuchen die taktisch beste Stelle fuer den Einstieg in die Bahn zu finden. Sie faehrt ein und wir haben schon verloren. 1 Meter zu weit links gestanden und alle Plaetze auf der "guten" rechten Seite waren weg. Der Versuch den Wagon zu wechseln endet im Verlust unserer zwei Linksplaetz und wir verbringen die Reise auf zwei Individualminiplaetzen, deren Popoausbaeulung nicht so ergonomisch ist wie sie nach all den Jahren sein sollte. Dann kommt die Fahrt. Mit 20kmH tuckern wir durch die Landschaft. Nett, ja...aber wo ist nun diiie Teufelsnase. Wir tuckern weiter. 4 STunden. Immer noch nichts spannendes. Zwei mal werden wir hinausgestossen und unser Zug verwandelt sich in eine FujiCanonhorde, die wie versessen die schuhlose Bevoelkerung ablichetet, die wiederum jeweils einen Dollercito will. Mir ist schlecht. Wieder steigen wir aus und nun endlich erfahren wir, dass der Berg neben uns die Teufelsnase ist. Ja, toll. Alle packen ihre Kameras aus und "Blitz". Ich freu mich endlich auszusteigen. 20 Min Pause und mit dem Bus nach Cuenca...waehrend alle schlafen beobachte ich die spannende Kurvenstrasse.
al blume
Blume

al blume
Blume

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Adrenalin
holzbauer, 07:34h
Baños liegt nun schon einige Tage zurueck, aber ich muss jetzt trotzdem noch meinen Senf dazu abgeben. Wie ja vom Stachligen schon zu lesen waren wir sportlich brav aktiv. Radln, Wandern und Co... Ja, das Co war Rafting und das bedeutet Adrenalin, denn trotz Kraxlerfahrung bin ich das wackelige Boot nicht gewoehnt. Gleich zu Beginn wurde unsere schlechte Paddlleistung bemaengelt und kurze Zeit spaeter purzelten wir dann auch schon alle ins Wasser. Wasser ueberall - nur keine Panik - die Schwimmweste gibt auftrieb, Puh geschafft, weiter gehts - Forward! wir paddln nach vorne, left back, right back...paddl vorne hinten und fast fliegen wir schon wieder ins wilde Wasser zwischen all den Urwaldpflanzen. Frau Blume grinst - ja, RAften und action, das ist gut - und die Wurzeln sind auch immer wieder im Wasser.
Blume
Blume
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Mittwoch, 3. Oktober 2007
Bamba Riobambaaaah
holzbauer, 06:20h
Gerade in Riobamba angekommen und eingecheckt - 2h Busfahrt in den Sueden. Bei uns wuerde man sagen, wir hatten nen Psychopathen als Busfahrer..
Heut haben wir in Baños noch einen Sonnentag erwischt, den wir noch mit einer langen Radtour (nur Bergab..) entlang der bekannten Wasserfaelle nutzten. Beeindruckende, tosende Wassermassen... Und eine Fahrt ueber die Schlucht mit einer der schwindligen "cable-cars" durfte natuerlich auch nicht fehlen.
Morgen heisst es um 5:30 aufstehen, fruehstuecken und schauen, dass wir noch ein Ticket fuer die geplante Bahnfahrt in den Sueden erwischen, die um 7:00 startet. Die ist ziemlich bekannt und man soll dabei ne wahnsinns-Aussicht geniessen duerfen. Leider darf man aber anscheinend nicht mehr auf das Dach sitzen, da grad vor einiger Zeit ein paar Japaner gekoepft wurden?! ;) Anscheinend gibt es eben aber nur ein sehr begrenztes Kontingent. Schauen wir mal... Naechste vorraussichtliche Station nach Zug und einer anschliessenden Busfahrt: Cuenca.
We will see.. ;) lg boe
Heut haben wir in Baños noch einen Sonnentag erwischt, den wir noch mit einer langen Radtour (nur Bergab..) entlang der bekannten Wasserfaelle nutzten. Beeindruckende, tosende Wassermassen... Und eine Fahrt ueber die Schlucht mit einer der schwindligen "cable-cars" durfte natuerlich auch nicht fehlen.
Morgen heisst es um 5:30 aufstehen, fruehstuecken und schauen, dass wir noch ein Ticket fuer die geplante Bahnfahrt in den Sueden erwischen, die um 7:00 startet. Die ist ziemlich bekannt und man soll dabei ne wahnsinns-Aussicht geniessen duerfen. Leider darf man aber anscheinend nicht mehr auf das Dach sitzen, da grad vor einiger Zeit ein paar Japaner gekoepft wurden?! ;) Anscheinend gibt es eben aber nur ein sehr begrenztes Kontingent. Schauen wir mal... Naechste vorraussichtliche Station nach Zug und einer anschliessenden Busfahrt: Cuenca.
We will see.. ;) lg boe
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Dienstag, 2. Oktober 2007
Baños
holzbauer, 10:39h
Ein kleiner feiner Ort, in dem man gern haengen bleibt. Die kleine Stadt befindet sich am Fusse eines ziemlich aktiven Vulkans, den man ja theoretisch auch besteigen koennte.... (letztes Jahr wurde hier grad alles vollstaendig evakuiert, weil er mal kraeftig ausspuckte) Allerdings regnet es hier sehr oft, dafuer gibt es eine Menge netter Lokalitaeten zum drin abhaengen :) Museum, Wandern, heisse 48 Grad-Quellen (gleich darauf wieder 5-Grad Becken), Zoo mit sehr interessanten Dschungel-Tieren, wilde Schluchten, heisse Moccas, eine nette Herberge uuund: heute eine spassige Rafting-Tour.
Fuer die Google-Earth-Surfer: Das Hostal befindet sich in der Calle Rocafuerte am Stadtrand. Wenn man am Huegel den weissen Engel findet, muss man die Treppen runter in die Stadt bis zum Friedhof verfolgen, daneben is ne Steile Strasse.
Fuer die Nicht-Google-Earth-Surfer: Ein Photo von Baños: Hinten kann man ein wenig von der Schlucht sehen. Ganz links sieht man noch ein paar Stufen zum Riesen-Engel - darunter ein riesen Friedhof und rechts daneben ne steile Strasse.

Dort, wo die Strasse nen Knick macht, is unser Hostal! (So, jetz wisstses ganz genau ;)
burnsn
Fuer die Google-Earth-Surfer: Das Hostal befindet sich in der Calle Rocafuerte am Stadtrand. Wenn man am Huegel den weissen Engel findet, muss man die Treppen runter in die Stadt bis zum Friedhof verfolgen, daneben is ne Steile Strasse.
Fuer die Nicht-Google-Earth-Surfer: Ein Photo von Baños: Hinten kann man ein wenig von der Schlucht sehen. Ganz links sieht man noch ein paar Stufen zum Riesen-Engel - darunter ein riesen Friedhof und rechts daneben ne steile Strasse.

Dort, wo die Strasse nen Knick macht, is unser Hostal! (So, jetz wisstses ganz genau ;)
burnsn
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After-Wahlspecial
holzbauer, 09:47h
Gestern war es soweit: Es waren die Wahlen! Was das heisst? Wir duerfen keine Begleiterscheinungen mehr beobachten! (Wahlpartys, Fahnenschwingende Leute, Musik auf den Strassen) Und: Es gab das ganze Wochenende keinen Alkohol im Supermarkt zu kaufen!!

Eigentlich wollten wir ja alle Kandidaten sammeln und ein Sticker-Album draus machen. Und uns ausserdem ganz lustige Geschichten zu jedem davon ausdenken. Und so... Und jetzt bin ich froh, dass ich wenigstens ein paar Kandidaten hier poste, denn sonst waer die Bilderjagd ja ganz umsonst gewesen.

Es gab ungefaehr ein paar hundert Kandidaten. Niemand kennst sie hier wirklich alle.. Manche haben ganz wilde Fernsehspots geschalten in denen sie ganz arg rumschreien. Andere verfolgen wieder eine ganz kontraere Strategie und lassen fuer sich reden. Aber gemeinsam haben alle Kandidaten ganz tolle Wahlplakate!

Die Leute sind heir sehr politikverdrossen. Ecuador waere mit seinen Bodenschaetzen gar nicht so arm, die Regierung ist allerding sehr korrupt und das Geld wandert in irgendwelche dunklen Kanaele. Vertrauen hat hier keiner in die Politiker, waehlen gehen muss trotzdem jeder, will er nicht eine Geldstrafe aufgebrummt bekommen bzw. sich die Chance auf ein Studium und auf ein Bankkonto verspielen.. (Der Gang zur Urne muss bei den diversen Institutionen nachgewiesen werden!!) Auf jeden Fall sind die Leute immer ganz stolz, auf den Kandidaten, den sie waehlen - das sieht man daran, dass ueberall dessen Plakate haengen, ob im Schaufenster des eigenen Geschaefts, oder im Auto...

Der grosse Gewinner war uebrigens Nummer35, die Leute des regierenden Praesidenten. Zumindest war er heut bei den letzten Hochrechnungen die ich in der frueh noch verfolgt habe bei ca. 65% wenn mich nicht alles taeuscht! Das sind uebrigens heisse Informationen, die ich hier liefere, die Wahlen waren anscheinend nicht einmal dem Standard.at eine Newsmeldung wert, tsts.

Naja, auf jeden Fall muessen wir uns nun wieder ne andere Beschaeftigung suchen, als Wahlplakate zu sammeln... boe


Eigentlich wollten wir ja alle Kandidaten sammeln und ein Sticker-Album draus machen. Und uns ausserdem ganz lustige Geschichten zu jedem davon ausdenken. Und so... Und jetzt bin ich froh, dass ich wenigstens ein paar Kandidaten hier poste, denn sonst waer die Bilderjagd ja ganz umsonst gewesen.

Es gab ungefaehr ein paar hundert Kandidaten. Niemand kennst sie hier wirklich alle.. Manche haben ganz wilde Fernsehspots geschalten in denen sie ganz arg rumschreien. Andere verfolgen wieder eine ganz kontraere Strategie und lassen fuer sich reden. Aber gemeinsam haben alle Kandidaten ganz tolle Wahlplakate!

Die Leute sind heir sehr politikverdrossen. Ecuador waere mit seinen Bodenschaetzen gar nicht so arm, die Regierung ist allerding sehr korrupt und das Geld wandert in irgendwelche dunklen Kanaele. Vertrauen hat hier keiner in die Politiker, waehlen gehen muss trotzdem jeder, will er nicht eine Geldstrafe aufgebrummt bekommen bzw. sich die Chance auf ein Studium und auf ein Bankkonto verspielen.. (Der Gang zur Urne muss bei den diversen Institutionen nachgewiesen werden!!) Auf jeden Fall sind die Leute immer ganz stolz, auf den Kandidaten, den sie waehlen - das sieht man daran, dass ueberall dessen Plakate haengen, ob im Schaufenster des eigenen Geschaefts, oder im Auto...

Der grosse Gewinner war uebrigens Nummer35, die Leute des regierenden Praesidenten. Zumindest war er heut bei den letzten Hochrechnungen die ich in der frueh noch verfolgt habe bei ca. 65% wenn mich nicht alles taeuscht! Das sind uebrigens heisse Informationen, die ich hier liefere, die Wahlen waren anscheinend nicht einmal dem Standard.at eine Newsmeldung wert, tsts.

Naja, auf jeden Fall muessen wir uns nun wieder ne andere Beschaeftigung suchen, als Wahlplakate zu sammeln... boe

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Donnerstag, 27. September 2007
von 3000m auf 0000m
holzbauer, 22:07h
Nachdem uns immer wieder Leute von Canoa vorgeschwaermt haben (ein Ort an der Kueste im Norden), haben wir nach unseren drei Quito-Tagen den Nachtbus in die Naehe dieses Ortes genommen. (wirklich rasante Fahrt die Anden runter ans Meer + einiges an Druckunterschied....) Nach einer kurzen Bootsfahrt + weiterer Busfahrt sind wir in der frueh angekommen und haben gefruehstueckt, bemerkt, dass hier nicht so viel los ist und sind schlussendlich in Tiefschlaf gefallen.....
Irgendwann wieder aufgewacht und wieder bemerkt, dass hier absolut keine Saison ist und sich die Sonne (man hofft doch immer) nicht wirklich blicken laesst. Am Abend waren doch ein paar Surfer im Meer, doch da haben wir doch schon mal verfuehrerische Wellen gesehen... :( und wieder in Tiefschlaf gefallen.. (echt arg hej...)
Kurzum: wir haben heute spontan beschlossen auzuchecken und wieder in die Anden zu fahren - weiter in den Sueden. Mal schauen, ob wir morgen frueh in unserem Wunschziel - Baños - ankommen. Geplant waere diesmal wieder ein komfortabler Nachtbus. (so wie immer, hehe..) schauen wir mal.. Man koennte sich so naemlich logga das Geld fuer eine Uebernachtung sparen - die Schlafqualitaet kann aber meistens doch nicht ganz mithalten im Bus..
So denn, das war auch schon wieder das kurze update, nochmal alles Gute an das Geburtstagskind Stef (rock it!)und hasta luego! bernsn
Irgendwann wieder aufgewacht und wieder bemerkt, dass hier absolut keine Saison ist und sich die Sonne (man hofft doch immer) nicht wirklich blicken laesst. Am Abend waren doch ein paar Surfer im Meer, doch da haben wir doch schon mal verfuehrerische Wellen gesehen... :( und wieder in Tiefschlaf gefallen.. (echt arg hej...)
Kurzum: wir haben heute spontan beschlossen auzuchecken und wieder in die Anden zu fahren - weiter in den Sueden. Mal schauen, ob wir morgen frueh in unserem Wunschziel - Baños - ankommen. Geplant waere diesmal wieder ein komfortabler Nachtbus. (so wie immer, hehe..) schauen wir mal.. Man koennte sich so naemlich logga das Geld fuer eine Uebernachtung sparen - die Schlafqualitaet kann aber meistens doch nicht ganz mithalten im Bus..
So denn, das war auch schon wieder das kurze update, nochmal alles Gute an das Geburtstagskind Stef (rock it!)und hasta luego! bernsn
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Dienstag, 25. September 2007
Mitte der Welt
holzbauer, 21:12h

Dort wo sich der Sueden vom Norden trennt, die Wasserstrudlrichtung sich weder fuer clockwise noch fuer anticlockwise entscheiden koennen, Eier leicht auf Naegeln zu stehen scheinen, dort, oder eigentlich ein bisschen davon entfernt, wurde ein Dorf errichtet, in dem man viel ueber, aber nicht viel von der ecuadorinischen Gesellschaft erfaehrt.
Mitad del Mundo, die Mitte der Welt, befindet sich auf dem Laengengrad 0. Oder eigentlich 200m daneben, denn die Franzosen haben sich leider etwas vermessen und ihr Denkmal mitsamt des Aequatorlinienstreifens an die falsche Stelle gesetzt.

Dort waren wir am 23. September - hierzulande Fruehlingsbeginn, an dem die Sonne zu Mittag exakt senkrecht steht (das tut sie naemlich nur hier und das 2x im Jahr!!!)

Am richtigen Punkt 0 gibt es ein anderes Museum mit vielen Nachgebauten Huetten verschiedener in diesem Land lebender Staemme. Auch wenn die Lebensweisen die praesentiert werden wahrscheinlich nicht so wirklich existent sind, ist es unglaublich wieviele verschiedene Kulturen in solch einem kleinen Land leben.
Danach gings an die Experimente.
Nr1: Wasserstrudl
Eine Wanne mit Wasser, in dem kleine Blaettchen schwimmen: auf der Aequatorlinie rinnt das Wasser senkrecht nach unten. 1 m links und rechts davon machts einen (jeweils in die andere Richtung rinnenden) Strudl! WIRKLICH!
Nr2: Aufdaliniegehn
Mit geschlossenen Augen auf der Aequatorlinie gehen. Da schwankt man ordentlich hin und her. Unglaublich
Nr3: Ei
Aufgrund der ERdanziehungskraft ist es ganz einfach ein ein senkrecht auf einem Nagelkopf stehen zu lassen. Hab ich wirklich ausprobiert!
Nr4: Resistenz
Auf der Linie ist man nicht so stark....
Zusammengepresste Daumen und Zeigefinger lassen sich leichter von einer anderen Person oeffnen als 1 m daneben.
Eine weitere Sehenswuerdigkeit in Quito - eine Seilbahn auf 4200m und ein Vergnuegungspark... waren eher unspektakulaer.

Dafuer ist unser Leben hier umso netter. Das Hostal Secret Garden ist ein Backpackermekka mit bunten Zimmern, Zeichnungen an den Waenden und einer genialen Dachterasse, auf der man nach 2 Cuba libre duesselig grinsend die (dann auf einmal) schwankende Stadt betrachten kann und Geschichten ueber mehrjaehrige Reisen und anarchistische Ideen anderer Hostalbewohner lauscht.
Enjoy...
laura
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Sonntag, 23. September 2007
holzbauer, 16:43h
Morgen!
Jetzt bin ich extra um sechs Uhr frueh aufgestanden, um endlich den letzten Beitrag und ganz viele Bilder online zu stellen - was mir ja nun endlich geglueckt is! (Endlich schnelles Internet..) Hier ein Photo das ich vor einer Stunde von der Terasse unseres neuen Hostals in Quito aus aufgenommen habe!

Jaa, wir haben schon eine Nacht in Quito verbracht und haben ne ganz feine Herberge ueber den Daechern der Stadt gefunden - Hostal Secret Garden. Auf dessen Terasse hatten wir es gestern abend schon sehr spassig... Heute machen wir einen Trip zum Aequator, wo die Sonne 2x im Jahr ganz genau senkrecht herunterbrennt - heut am 23. September ist das zu beobachten!
Also bis dann! lg berni
Jetzt bin ich extra um sechs Uhr frueh aufgestanden, um endlich den letzten Beitrag und ganz viele Bilder online zu stellen - was mir ja nun endlich geglueckt is! (Endlich schnelles Internet..) Hier ein Photo das ich vor einer Stunde von der Terasse unseres neuen Hostals in Quito aus aufgenommen habe!

Jaa, wir haben schon eine Nacht in Quito verbracht und haben ne ganz feine Herberge ueber den Daechern der Stadt gefunden - Hostal Secret Garden. Auf dessen Terasse hatten wir es gestern abend schon sehr spassig... Heute machen wir einen Trip zum Aequator, wo die Sonne 2x im Jahr ganz genau senkrecht herunterbrennt - heut am 23. September ist das zu beobachten!
Also bis dann! lg berni
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Samstag, 22. September 2007
Aufi aufn Berg!
holzbauer, 22:13h
Und nocheinmal "Hallo" aus unserem Hostal Papagayo, ein bisschen suedlich von Machachi!
Wie im letzten Eintrag schon vorweggenommen, sind wir hier auch fleissig am Berg: Nach dem "El Corazon" am ersten Tag, haben wir vorgestern gleich den "Iliniza Nord" in Angriff genommen. Die Tour dauerte zwei Tage: gestern abend kamen wir von unserem ersten 5000er zurueck: 5116m waren es diesmal!

Wir starteten gegen Mittag von 3900m weg, das meiste Gepaeck im Hostal, aber trotzdem noch einiges zu schleppen: Fette Schlafsaecke fuer das unbeheizte Schutzhuette "Nuevos Horizontes" auf 4650m.

Die war feucht und modrig, aber halt trotzdem ein Platz zum Schlafen, auch wenn die 10$ ein stolzer Preis dafuer waren..

Draussen eine Gruppe Deutscher eifrig am Zelten und Lagerfeuer machen. Super Ausblick Richtung Machachi, weiter hinten der Licht-Smog von Quito - der Hauptstadt Ecuadors mit knapp 2 Millionen Einwohnern. Punkt acht ging es bei knapp ueber Null Grad in unsere warmen Extrem-Schlafsaecke, ohne die wir wohl abgfrohren waehren... (Ein grosser Dank an dieser Stelle an Sabine und Aloisius) Doch in der Hoehe schlafen ist etwas ganz eigenes - Man wacht oft auf, traumt ganz eigen und ab und zu hat man ein Gefuehl von leichter Atemnot. Man atmet ein, aber irgendwie gibts halt nicht so viel Sauerstoff wie gwohnt..

So auch beim raufgehen. Punkt 5:00 sind wir in unsere feuchten Hosen geschluepft, haben uns einen Coca-Tee aufgestellt und "gemuehtlich" gefruehstueckt, um um 6:00 waehrend einem superschoenen Sonnenaufgang unseren Aufstieg zu beginnen, die deutsche Gruppe immer eine halbe Stunde hinter uns. Doch der Gipfel, den wir wohl "loggaer in 1 1/2 Stunden besteigen" war doch ein wenig weiter weg als vermutet, der Aufstieg anstrengender als erwartet und die Markierungen spaerlich gesaeht...

So leisteten wir uns doch glatt zwei Versteiger.. (was der anderen Gruppe jedoch auch passierte) Nach knappen 3h waren wir dann am Gipfel und wurden mit einer traumhaften Sicht in die Anden bzw. auf die umliegenden Gipfel belohnt! Zum Beispiel der ca. um 100m hoehere "Iliniza Sud", der allerdings nur mit Guide und Eis-Equipment zu besteigen ist.

Auch wenn ein paar Wolken zu sehen waren uberwiegte der Sonnenschein und auch der Cotopaxi war wieder sehr schoen zu sehen!

Der Abstieg war dann schneller erledigt. (Auch wenn wir fast in ein falsches Tal abgestiegen sind, da wir bei schlechter Sicht aufgestiegen sind) Beim ausgemachten Treffpunkt mit unserem "Camionetta"-Fahrer (sowas wie ein Taxi im Gelaende mit 4WD), erschien dieser allerdings nicht, so dass wir 2h Stunden spaeter mit einer anderen Franzosen-Gruppe mitfahren durften. (Von denen hat einer ganz uebel einen Stein auf den Kopf gekriegt, den das schmelzende Eis herausgespuckt hat - wir haben halt gewusst warum wir so frueh als moeglich starteten..)

Und dann wieder zuruck in unser gemuehtliches Hostal "Papagayo" in unser feines Zimmer mit warmen feinem Ofen.. ;) Ueber das Hostal gibt es natuerlich auch einiges zu erzaehlen, doch ich bin nun computermuede!
Bernsn
Wie im letzten Eintrag schon vorweggenommen, sind wir hier auch fleissig am Berg: Nach dem "El Corazon" am ersten Tag, haben wir vorgestern gleich den "Iliniza Nord" in Angriff genommen. Die Tour dauerte zwei Tage: gestern abend kamen wir von unserem ersten 5000er zurueck: 5116m waren es diesmal!

Wir starteten gegen Mittag von 3900m weg, das meiste Gepaeck im Hostal, aber trotzdem noch einiges zu schleppen: Fette Schlafsaecke fuer das unbeheizte Schutzhuette "Nuevos Horizontes" auf 4650m.

Die war feucht und modrig, aber halt trotzdem ein Platz zum Schlafen, auch wenn die 10$ ein stolzer Preis dafuer waren..

Draussen eine Gruppe Deutscher eifrig am Zelten und Lagerfeuer machen. Super Ausblick Richtung Machachi, weiter hinten der Licht-Smog von Quito - der Hauptstadt Ecuadors mit knapp 2 Millionen Einwohnern. Punkt acht ging es bei knapp ueber Null Grad in unsere warmen Extrem-Schlafsaecke, ohne die wir wohl abgfrohren waehren... (Ein grosser Dank an dieser Stelle an Sabine und Aloisius) Doch in der Hoehe schlafen ist etwas ganz eigenes - Man wacht oft auf, traumt ganz eigen und ab und zu hat man ein Gefuehl von leichter Atemnot. Man atmet ein, aber irgendwie gibts halt nicht so viel Sauerstoff wie gwohnt..

So auch beim raufgehen. Punkt 5:00 sind wir in unsere feuchten Hosen geschluepft, haben uns einen Coca-Tee aufgestellt und "gemuehtlich" gefruehstueckt, um um 6:00 waehrend einem superschoenen Sonnenaufgang unseren Aufstieg zu beginnen, die deutsche Gruppe immer eine halbe Stunde hinter uns. Doch der Gipfel, den wir wohl "loggaer in 1 1/2 Stunden besteigen" war doch ein wenig weiter weg als vermutet, der Aufstieg anstrengender als erwartet und die Markierungen spaerlich gesaeht...

So leisteten wir uns doch glatt zwei Versteiger.. (was der anderen Gruppe jedoch auch passierte) Nach knappen 3h waren wir dann am Gipfel und wurden mit einer traumhaften Sicht in die Anden bzw. auf die umliegenden Gipfel belohnt! Zum Beispiel der ca. um 100m hoehere "Iliniza Sud", der allerdings nur mit Guide und Eis-Equipment zu besteigen ist.

Auch wenn ein paar Wolken zu sehen waren uberwiegte der Sonnenschein und auch der Cotopaxi war wieder sehr schoen zu sehen!

Der Abstieg war dann schneller erledigt. (Auch wenn wir fast in ein falsches Tal abgestiegen sind, da wir bei schlechter Sicht aufgestiegen sind) Beim ausgemachten Treffpunkt mit unserem "Camionetta"-Fahrer (sowas wie ein Taxi im Gelaende mit 4WD), erschien dieser allerdings nicht, so dass wir 2h Stunden spaeter mit einer anderen Franzosen-Gruppe mitfahren durften. (Von denen hat einer ganz uebel einen Stein auf den Kopf gekriegt, den das schmelzende Eis herausgespuckt hat - wir haben halt gewusst warum wir so frueh als moeglich starteten..)

Und dann wieder zuruck in unser gemuehtliches Hostal "Papagayo" in unser feines Zimmer mit warmen feinem Ofen.. ;) Ueber das Hostal gibt es natuerlich auch einiges zu erzaehlen, doch ich bin nun computermuede!
Bernsn
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Donnerstag, 20. September 2007
Hoehenluft
holzbauer, 10:48h
Hallo treue Lesergemeinde,
es ist nun punkt 0:00, ich bin eigentlich hundemuede, aber es ist mal wieder ein update noetig hier! Die letzten tage hatten wir sehr viel action und einige Weg-Kilometer... Ich schreib hier mal ueber die hard facts der letzten Tage:
Die Cotopaxi-Tour letzten Freitag mit Isabella und Markus war ein super Ding - auch weil wir einen wirklich netten Fuehrer hatten, der uns auf die ziemlich unberuehrte Cotopaxi-Suedseite fuehrte. (Von Nord kommen sehr viele Touristen auf den wohl bekanntesten Vulkan Ecuadors – dem hoechsten noch activen Vulkan der Erde) Wir kamen eben knapp auf die 5000m, da geht einem schon leicht die Luft aus. Wind und Nebel kamen noch dazu. Der “Gipfel” des Cotopaxi hat stolze 5897m und ist schneebedeckt - macht wirklich ne gute Figur hier in der Andenlandschaft. Waehrend der Tour haben wohl alle ziemliche Lust bekommen doch noch bis zum Kraterrand zu hiken, doch stattdessen ging es wieder nach Latacunga in unser Hotel Cotopaxi.

Dort kamen wir aber nicht wirklich zur Ruhe – Viva Latacunga! Das fiesta “Mama Negra” begann an diesem Abend und wir kamen in den Genuss von fulminanter ecuadorianischer Musikeinlagen plus Stromausfall, grossartigen Feuerwerken (die auch mal nich wirklich in die Hoehe stiegen und in mitten der Leute explodierten) und einer Flasche eines gelben, wundersamen Festschnapses, den ich und Markus doch gleich tilgen mussten. Das die Nachtruhe nicht wirklich eingehalten wurde, is eh klar.
Dann wieder in den Bus und wieder rauf auf 3500m zu unseren kleinen Bergdoerfern.. (haben da ja alles liegen und stehen gelassen) Laura war auf dieser Fahrt fast zum kotzen… (Es erwischt immer jemanden anderen) Deswegen steiegen wir gleich frueher aus und wanderten ein Stueck um diiie Attraktion der Gegend: die Laguna Quilotoa. Ein See inmitten eines Vulkankraters. Ein schoener Rundwanderweg der so ca. 4h dauert und sich so auf 4000m befindet.

Und da wir an dem besagten Nachmittag nur ein Viertel der Rundwanderung schafften, fuhren wir am naechsten Tag nochmal rauf und holten dies nach. Doch das war uns noch nicht genug, deswegen wanderten wir anschliessend noch runter ins Tal in unser kleines, verschlafenes Chugchiglan zu unserer Herberge “Cloud Forest”. Eine unwahrscheinlich schoene Wanderung: Beginnnend am Vulkankrater, vorbei kleinen Berghuetten und Doerfern, klaeffenden Hunden, alten spanischen Haciendas, runter in eine 300m Schlucht… und dann natuerlich wieder rauf.. Also wieder mal fast 10h untewegs. Aber Hammer.. Runderherum immer dieses Andenpanorama.

Das genossen wir am naechsten Tag auch sehr, als wir zu Pferd die Gegend beritten. (Was an den folgenden Tagen ziemlich schmerzte..) Es gab eine Sennerei und einen Urwald zu besichtigen. - In Letzterem wuchsen faszinierende Pflanzen, Fruechte und Heilkreuter mit denen man alles moegliche kurieren kann. Aber Reiten ist ein harter Sport…
Dann wieder runter nach Latacunga und gleich in einen Bus, der uns ein Stueckchen in den Norden brachte: die neue Herberge heisst “Papagayo”, ein sehr freundliches Hostal ein paar Kilometer suedlich von Machachi – ich hoff das kann man wieder im Google Earth finden ;) Machachi hat zwar nur 8000 Einwohner, hat aber ein super Restaurant, das wir gleich ausfindig gemacht haben!
Und heute unternahmen wir unsere Wanderung auf den “El Corazon”. Der Camioneta-Fahrer (sowas wie ein Taxi, nur fuers Gelaende) hat uns aber leider ein wenig falsch ausgesetzt, sodass wir ein wenig laenger brauchten als erwartet. Dann noch schlechte Sicht am Gipfel und zudem spuerten wir die Hoehe heute sehr stark (man kann die Geschichten von Messner und Habeler ploetlich immer besser verstehen, auch wenn wir erst auf knappen 5000m unterwegs waren… So drehten wir 100m vor dem Gipfel wieder um, eine reife Alpinisten-Entscheidung?! Die 30 Minuten, die es beim “Tal-Hatscher” laenger hell war, kamen uns auf jeden Fall sehr recht.
Ja und so spannt sich wieder der Bogen zu mir im Hostal sitzend. Schlafen waer wahrscheinlich eh wieder schwierig: die Managerin hier hat grad irgndeinen Grund zum feiern und sorgt fuer eine lautstarke Beschallung des gesamten Gebaeudes… lg berni
es ist nun punkt 0:00, ich bin eigentlich hundemuede, aber es ist mal wieder ein update noetig hier! Die letzten tage hatten wir sehr viel action und einige Weg-Kilometer... Ich schreib hier mal ueber die hard facts der letzten Tage:
Die Cotopaxi-Tour letzten Freitag mit Isabella und Markus war ein super Ding - auch weil wir einen wirklich netten Fuehrer hatten, der uns auf die ziemlich unberuehrte Cotopaxi-Suedseite fuehrte. (Von Nord kommen sehr viele Touristen auf den wohl bekanntesten Vulkan Ecuadors – dem hoechsten noch activen Vulkan der Erde) Wir kamen eben knapp auf die 5000m, da geht einem schon leicht die Luft aus. Wind und Nebel kamen noch dazu. Der “Gipfel” des Cotopaxi hat stolze 5897m und ist schneebedeckt - macht wirklich ne gute Figur hier in der Andenlandschaft. Waehrend der Tour haben wohl alle ziemliche Lust bekommen doch noch bis zum Kraterrand zu hiken, doch stattdessen ging es wieder nach Latacunga in unser Hotel Cotopaxi.

Dort kamen wir aber nicht wirklich zur Ruhe – Viva Latacunga! Das fiesta “Mama Negra” begann an diesem Abend und wir kamen in den Genuss von fulminanter ecuadorianischer Musikeinlagen plus Stromausfall, grossartigen Feuerwerken (die auch mal nich wirklich in die Hoehe stiegen und in mitten der Leute explodierten) und einer Flasche eines gelben, wundersamen Festschnapses, den ich und Markus doch gleich tilgen mussten. Das die Nachtruhe nicht wirklich eingehalten wurde, is eh klar.
Dann wieder in den Bus und wieder rauf auf 3500m zu unseren kleinen Bergdoerfern.. (haben da ja alles liegen und stehen gelassen) Laura war auf dieser Fahrt fast zum kotzen… (Es erwischt immer jemanden anderen) Deswegen steiegen wir gleich frueher aus und wanderten ein Stueck um diiie Attraktion der Gegend: die Laguna Quilotoa. Ein See inmitten eines Vulkankraters. Ein schoener Rundwanderweg der so ca. 4h dauert und sich so auf 4000m befindet.

Und da wir an dem besagten Nachmittag nur ein Viertel der Rundwanderung schafften, fuhren wir am naechsten Tag nochmal rauf und holten dies nach. Doch das war uns noch nicht genug, deswegen wanderten wir anschliessend noch runter ins Tal in unser kleines, verschlafenes Chugchiglan zu unserer Herberge “Cloud Forest”. Eine unwahrscheinlich schoene Wanderung: Beginnnend am Vulkankrater, vorbei kleinen Berghuetten und Doerfern, klaeffenden Hunden, alten spanischen Haciendas, runter in eine 300m Schlucht… und dann natuerlich wieder rauf.. Also wieder mal fast 10h untewegs. Aber Hammer.. Runderherum immer dieses Andenpanorama.

Das genossen wir am naechsten Tag auch sehr, als wir zu Pferd die Gegend beritten. (Was an den folgenden Tagen ziemlich schmerzte..) Es gab eine Sennerei und einen Urwald zu besichtigen. - In Letzterem wuchsen faszinierende Pflanzen, Fruechte und Heilkreuter mit denen man alles moegliche kurieren kann. Aber Reiten ist ein harter Sport…
Dann wieder runter nach Latacunga und gleich in einen Bus, der uns ein Stueckchen in den Norden brachte: die neue Herberge heisst “Papagayo”, ein sehr freundliches Hostal ein paar Kilometer suedlich von Machachi – ich hoff das kann man wieder im Google Earth finden ;) Machachi hat zwar nur 8000 Einwohner, hat aber ein super Restaurant, das wir gleich ausfindig gemacht haben!
Und heute unternahmen wir unsere Wanderung auf den “El Corazon”. Der Camioneta-Fahrer (sowas wie ein Taxi, nur fuers Gelaende) hat uns aber leider ein wenig falsch ausgesetzt, sodass wir ein wenig laenger brauchten als erwartet. Dann noch schlechte Sicht am Gipfel und zudem spuerten wir die Hoehe heute sehr stark (man kann die Geschichten von Messner und Habeler ploetlich immer besser verstehen, auch wenn wir erst auf knappen 5000m unterwegs waren… So drehten wir 100m vor dem Gipfel wieder um, eine reife Alpinisten-Entscheidung?! Die 30 Minuten, die es beim “Tal-Hatscher” laenger hell war, kamen uns auf jeden Fall sehr recht.
Ja und so spannt sich wieder der Bogen zu mir im Hostal sitzend. Schlafen waer wahrscheinlich eh wieder schwierig: die Managerin hier hat grad irgndeinen Grund zum feiern und sorgt fuer eine lautstarke Beschallung des gesamten Gebaeudes… lg berni
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